ludwig technique

full contact mixed media · universalist dilettante · human ∼artist

Kurzbiographie

deutsch

ludwig technique lebt und arbeitet als Künstler und Kreativarbeiter in Innsbruck/Österreich. Als Sohn eines tiroler Ingenieurs für Bekleidungstechnik und einer südafrikanischen Englischlehrerin entwickelte er für sich eine Identität als Mittler zwischen Kreativität und Technik, wobei sein Interesse auch immer dem gesellschaftliche Aspekt bzw. der politischen Dimension seiner Arbeiten gilt.

Aufgrund seiner Arbeitsweise könnte ludwig technique als Konzeptkünstler bezeichnet werden, da er sich in seinen Arbeiten nicht auf bestimmte Medien beschränkt, sondern versucht, mittels der Wahl der jeweiligen Ausdrucksform eine möglichst intensive Auseindandersetzung mit dem Dargestellten zu ermöglichen. Bisher gezeigte Werke reichen von Zeichnungen über Performances bis zu elektronischen Geräten und Artefakten, welche auf einem (unsichtbaren) Rhizom aus Texten, Skizzen und Konzepten wurzeln.

ludwig technique sieht die Welt als ein multidimensionales Geflecht, in dem Alles mit Allem auf verschiedensten Ebenen verbunden ist, wobei sich die Wahrnehmung dieser Verbindungen aufgrund der subjektiven Perspektive der Betrachterin/des Betrachters ergibt. Sein Drang, das so Wahrgenommene künstlerisch zu verarbeiten ist gleichzeitig der Versuch, die Welt zu erforschen, als auch selbst Ausdruck der Natur der Welt. Seine Arbeiten begreift er als kontinuierliche Annäherung an den urmenschlichen Versuch, einen Ausdruck für die innere (subjektive) Welt zu finden. Kunst geschieht für ludwig technique den Momenten, in denen eine Informationsübertragung zwischen inneren Welten erfolgt.

english

ludwig technique, is a mixed-media, concept and performance artist, born and based in Innsbruck, Austria. A self-described media agnostic and universalist dilettante, he has worked in many professions ranging from software development to construction work. Previous art works utilized a diverse array of media, reflecting his holistic understanding of the nature of the multitude of observable phenomena commonly referred to as reality. Common themes are the use of recursive systems (feedback-loops) and a focus on the human body, especially the central nervous system. ludwig technique sees art as a means of pushing the boundaries of perception, an inherently human endeavour of exploration. His current thematic focus lies on practices of action and reflection in the context of spaces and communities.

Bisher gezeigte Arbeiten und Ausstellungen

2009

Herz Jesu
Bleistiftzeichnung O.T. (70x90cm); gezeigt in der Gruppenausstellung kuratiert von Josef Farnik in der Orgelwerkstatt, Steinach am Brenner.

2012

ludwig technique erklärt dem toten Hasen die Kunst
Performance im Rahmen der Premierentage 2012. kooio, Innsbruck/Mariahilf

2013

Neural Hacking – Artefacts and Rituals
Eine Versuchsanordnung. Performance-Zyklus kooio, Innsbruck/Mariahilf KG21GA – Verein zur Förderung der Hinterhofkultur, Innsbruck/Wilten Raitis 33, Raitis/Mutters
HYPERSPACE:BODY/SPACE/FEEDBACK
Performance-Reihe mit Alexander Roshe und Christoph Fügenschuh. kooio, Innsbruck/Mariahilf birdie/cry baby - temporäre architektonische Intervention, Universitätsstr. Innsbruck Landhausplatz Innsbruck im Rahmen der Premierentage
Wie die Blümlein draussen zittern
Bühnenbild und Mitwirkung als Akteur Freies Theater Innsbruck

2014

bernhard schneider X ludwig technique
Butoh/Körperperformance mit Bernhard Schneider im Rahmen des Performance-Festivals RaumSprachen Freies Theater Innsbruck
advanced blak magick
interaktive Installation, temporärer interaktiver räumlicher Stimulus Freies Theater Innsbruck
Werkschau 1/2014 – Anthropogene Radiation
gemeinsame Ausstellung mit eekhoorn kooio, Innsbruck/Mariahilf
Karl Kraus – Die letzten Tage der Menschheit
Teilnahme als Sprecher in der szenischen Lesereihe von 2014 bis 2018. Organisiert vom Institut kultureller Kompostierung, Regie/Leitung: Martin Mariner
um:hausen
Bühnenbild und Technik für eine Performance der featurettes. Regie: Martin Zistler, Text: Martin Plattner Freies Theater Innsbruck
machine 0
Visuals/Installation für Bassstube Fest im Spielraum für Alle, Innsbruck
objekt: wurzel/spirale
Installation mit 7 Monitoren zur Präsentation der Videodokumentation des Projekts "Blickpunkt" Spielraum für Alle, Innsbruck
feedback/delay: tunnel
Interaktive Videoinstallation für den KUNSTtransPORT zur TATENspeicherung Gezeigt in Hall in Tirol, Lienz, Innsbruck

2015

welle, brechend
Raumgreifende interaktive Videoinstallation, Teil der Reihe selbst-referentieller Maschinen Verein zur Förderung der Hinterhofkultur, Innsbruck
Bühnenbild Konzertanz 15.1
Interaktive Videoinstallation/Bühnenbild für die Veranstaltung Konzertanz 15.1 Haus Vierundeinzig, Innsbruck
Sakralraum
Ein Prozess der RaumFindung im Freien Theater Innsbruck/VORBRENNER15 vom 3. bis 5. April 2015.
Im Ausnahmezustand – somebody is watching
Eine Videoinstallation/-übertragung des Stücks Im Ausnahmezustand von Falk Richter in Kooperation mit theater praesent und dem Freien Theater Innsbruck zum Protest gegen das Bilderberg-Treffen in Telfs.
an erorr occurred
Videoinstallation mit Anna Lerchbaumer im Motel, Innsbruck
Awakening the Architectural Body
Raumgestaltung und Mitwirkung bei der Performance Awakening the Architectural Body von Andrea Williams (New York) im Motel, Innsbruck
Krausliche Zeiten
Schauspieler bei einer stationstheatralischen Aufarbeitung von Karl Kraus' "Die letzten Tage der Menscheit" im Landesmuseum Tirol zur Ausstellung "Front – Heimat. Tirol im ersten Weltkrieg".
Beacon 0
Informative Installation zum Konzept Bridging/Bonding im Kunstkanal, Wien

2016

MULTISCREEN - frische videos auf alten röhren
Gruppenausstellung von Videoinstallationen im Styleconception.Designart
Kunsttransport Abschlussperformance
Mitwirkender bei einer Lecture-Performance zur Finissage des KUNSTtransPORT ME facing ART in der Kulturbackstube Bäckerei
Bridging/Bonding
Präsentation des Konzepts auf der emcsr avantgarde European Meetings on Cybernetics and Systems Research Pop-Up Konferenz an der Siegmund Freud University Wien.
Beacon 0.1
Informative Installation zum Konzept Bridging/Bonding im Haus der Begegnung, Innsbruck